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Mehr InformationenDie Woche war in einiger Hinsicht nicht leicht und ließ mich über einige Dinge sinnieren, die einem mit fortschreitendem Alter des öfteren kommen… dafür ist das hier aber nicht der passende Ort. Nur soviel: Es ist gut, wenn man Sozialkontakte im Reallife hat, mit denen man solche Themen besprechen kann. (Danke.)
1. GenX - Interessiert mich nicht- ich hör’ nicht mal zu
„Deine wöchentliche Portion Gen X, Fotografie und Ü30-Content.“
So beginnt dieser Post – Gen X, weil es so ist und weil ich genau so fühle. Knapp anne 50 und doch irgendwie die 30er nie ganz verlassen. Nicht, weil ich Nostalgie für die 90er hege (okay, vielleicht ein bisschen). Hauptsächlich aber, weil wir die Generation sind, die an allem schuld sind und es uns trotzdem nicht zu scheren scheint… 😀 Weil wir wissen konnten, was passiert und trotzdem nix dagegen gemacht haben… und… weil wir trotz allem da stehen und uns denken „Ja, was soll das Gejammer… ?!“
2. Der Slogan der Woche: „Jedes Parfüm ist wie ein Tor…“ (…das nirgends hinführt)
„Jedes Parfüm ist wie ein Tor…“ – das war mein Werbeslogan der Woche. Klingt tiefsinnig, oder?
„jedes Parfüm ist wie ein Tor…“ Wohin? Warum? Und wer sowas textet ist mit Vollschub gegen ein solches gelaufen und hat sich noch nicht ganz davon erholt… würde ich sagen.
Da fragste dich doch, was und wer steckt hinter so nem Satz? Wer traut sich sowas in die Öffentlichkeit zu geben… Verbalgeschrammel @ it’s worst…
Unfassbar… wie viel völlig irrigen Mut muss man haben, um so einen Slogan auszutüten?
3. Stefanie Heinzmann und Sade - Musik(-CDs), die ich nie kaufte (aber trotzdem liebe)
Ich habe diese Woche Stefanie Heinzmann gehört und Sade – und mich gefragt: Warum besitze ich keine einzige CD von ihnen? (Oder Vinyl. )
Es gibt Musiker:innen, die man einfach mag, ohne dass man ihre Alben besitzt. Bei mir ist das unter anderen neben Stefanie Heinzmann auch auch Sade. Ich höre sie wirklich gern, hab aber keine Tonträger von Ihnen…
Vielleicht muss ich da mal nachlegen. Auch wenn der Platz für CDs knapp ist, sollte ich da vielleicht was in die Sammlung einfügen. Gebrauchte CDs sind da übrigens ein guter Tipp für ein entspanntes Verhältnis zum eigenen Budget.
4. Warum die Küche der beste Ort ist, um die Welt zu retten (und warum wir das größer denken sollten)
„Probleme werden nie in einem großen Raum gelöst, sondern immer in der Küche.“ auch so ein Zitat, das ich in dieser Woche irgendwo aufgeschnappt habe.
Dieser Satz ist so wahr. Die besten Ideen entstehen nicht im Meeting, sondern beim Kaffee kochen. Die wichtigsten Entscheidungen fallen nicht am Konferenztisch, sondern am Küchentisch. Und die ehrlichsten Gespräche? Die gibt’s auch dort
Aber hier ist mein Gedanke:
Wenn die Küche der Ort ist, an dem alles beginnt – warum denken wir dann nicht größer? Warum lösen wir nicht die wirklich großen Probleme genau dort, wo sie hingehören: Im Kleinen. Im Persönlichen. Im Echten.
Vielleicht sollten wir die Welt retten, während wir Nudeln kochen. Oder die nächste Revolution beim Geschirr abtrocknen planen.
Klingt verrückt? Genau das ist der Punkt. - GenX
5. Warum ich keine Nachrichten-App habe (und das okay ist)
Ich habe mich diese Woche gefragt: Warum habe ich eigentlich keine Nachrichten-App auf dem Handy?
Die Antwort: Selbstschutz. Nicht, weil ich uninformiert sein will, sondern weil ich meine mentale Gesundheit schütze. Die Welt ist laut.
Und Ich will keine Push-Benachrichtigungen … immerzu – ich dosiere meinen Input dahingehend ganz bewusst und komme damit gut klar.
Wie geht ihr mit dem Nachrichten-Overload um? Ignoriert ihr? Filtert ihr? Oder habt ihr einen geheimen Trick? Schreibt doch dazu mal einen Kommentar hier drunter.
6. „Unentdeckt MV“ – Deine Chance, verborgene Schätze zu heben
Und dann ist da „Unentdeckt MV“ – mein Herzensprojekt, das verborgene Orte, ungehörte Geschichten und kreative Köpfe in Mecklenburg-Vorpommern sichtbar macht. Diese Woche gab es die erste Anfrage – ich habe zwei Geheimtipps entdeckt, die ich jetzt anschreibe, um nach Kooperationsmöglichkeiten zu fragen.
Aber hier kommt’s:
„Unentdeckt MV“ lebt davon, dass Menschen wie DU mitmachen. Ob als Künstler:in, Handwerker:in, Gastronom:in oder oder oder – ich lade Dich ein, Teil davon zu werden. Schau Dir das Projekt auf scheider.cc/unentdeckt-mv an und meld Dich direkt bei mir! Nutze den Hashtag #UnentdecktMV, wenn Du etwas teilen willst. Gemeinsam machen wir MV sichtbar – abseits der Touristenpfade!
7. Fotografie-Fragen der Woche: Wo sind die Nicht-Fotografen? Und wo findet man eigentlich Kunden?
Zwei Fragen, die mich diese Woche beschäftigt haben:
Hat sich eigentlich schon mal ein Nicht-Fotograf bei einer Foto-Community angemeldet?
Ich meine: Ja, klar – aber warum? Aus Versehen? Aus Neugier? Oder weil sie heimlich doch fotografieren wollen? Ich würde gern wissen, wie viele Menschen einfach nur schauen, ohne selbst zu knipsen. (Und ob sie heimlich unsere Tipps klauen. 😉 )
Wo muss man hin, um Interessenten für die eigene fotografische Arbeit zu gewinnen?
Instagram? Lokale Ausstellungen? Netzwerk-Events? Oder einfach in der Küche? (Siehe Punkt 4.)
Mein Tipp: Geht dorthin, wo Eure Zielgruppe ist – und redet mit ihnen. Nicht über Fotografie. Sondern über das, was sie bewegt.
Aber davon mal abgesehen, der Winter und der Eisregen schrieben diese Woche das fotografische Protokoll… und es ist immer noch und weiterhin alles eingefroren…. und so sind diese Woche auch die Bilder…
8. Sisi, Romy und die Macht der Darstellung
„Wie sehr der Blick auf manche Menschen von anderen abhängt, sieht man daran, dass sich niemand für Sisi interessieren würde, wenn es Romy Schneider nicht gegeben hätte.“
Stimmt’s? Ohne Romy Schneider wäre Sisi vielleicht nur eine Fußnote der Geschichte. Ohne Bilder, Filme, Geschichten wären viele Menschen vergessen.
Das gilt auch für unsere eigene Arbeit:
Ein Foto kann eine Stimmung einfangen, die Worte nicht beschreiben.
Ein Porträt kann eine Persönlichkeit zeigen, die sonst unsichtbar bleibt.
Eine Serie kann eine Geschichte erzählen, die niemand sonst sieht.
Also:
Wenn ihr etwas oder jemanden sichtbar machen wollt – fotografiert es. Und wenn ihr keine Kamera habt: Erzählt es. Hauptsache, es wird gesehen.
9. Video der Woche: Paläste Palermos – ein visuelles Gedicht unter dem Druck von Kosten und Verwaltung
Zum Abschluss: Mein Video-Tipp für Euch – arte zeigt in der Reportage die Probleme, die Eigentümer von Palazzi in Palermo haben, die Bausubstanz zu erhalten und welche Schwierigkeiten es auch in der Zusammenarbeit mit der Verwaltung gibt. Interessanter Aspekt in dieser Reportage ist unter anderem die Erklärung, wie hoch der Einfluss von Investitionen in die Erhaltung der Gebäude auf die lokale Wirtschaft, besonders aufs Handwerk, ist. So generiert jeder investierte Euro gleichzeitig einen höheren Ertrag zurück und sorgt für den Erhalt von Handwerksbetrieben und deren Expertise.
🎥 „Palermos Palast Retter“ – ein Blick in die Seele Siziliens eine tolle Reportage und natürlich von arte.tv
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Mehr Informationen10. Was bleibt? Küchen, Kaffee und die Frage: Was siehst DU?
Der Januar ist fast vorbei – und mit ihm viele gute Vorsätze. Aber ein paar Dinge bleiben:
Die Küche ist der beste Ort für Revolutionen.
Manche Musiker:innen muss hören… immer wieder.
Fotos sind Türen – aber sie müssen nirgends hinführen, um wertvoll zu sein.
Die Welt ist laut. Aber wir entscheiden, was wir hören.
Und jetzt zu dir:
Wo löst du deine Probleme? (Ich tippe auf: In der Küche.)
Welches Foto hängst du als Nächstes auf?
Und vor allem: Was siehst DU diese Woche durch Deine Linse?
Schreibt’s mir auf scheider.cc – oder noch besser: Zeigt’s mir!
Bis nächste Woche – und denkt dran:
„Manchmal ist das Tor nur eine Metapher. Manchmal ist es einfach nur die Tür zur Küche.“
P.S.: Falls ihr Fragen zu Fotografie als Ausdruck des eigenen Ichs , Küchenphilosophie oder „Unentdeckt MV“ habt – schreibt mir! Und wenn ihr Stefanie Heinzmann oder Sade hört, denkt an mich. Ich höre sie gerade. 🎶

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