Geschätzte Gemeinde.
Ein kleiner Zwischenpost in Eurem kleinen GenX Refugium.
Heute hat uns der Nordosten mal wieder gezeigt, wer hier wirklich das Sagen hat: das Wetter! Und was für eines! „Eisregen“ – dieses seltene, fast mystische Phänomen, das alles, was es berührt, in eine glitzernde, gläserne Hülle verwandelt. Als ich heute Morgen aus dem Fenster blickte, war die Welt kaum wiederzuerkennen: Bäume, Sträucher, Laternenpfähle – alles überzogen von einer dünnen, kristallklaren Eisschicht. Es sah aus, als hätte jemand über Nacht die Landschaft mit einem Zauberstab in ein riesiges, funkelndes Kunstwerk verwandelt.
Natürlich konnte ich da nicht widerstehen. Die Kamera lag griffbereit, und ich nutzte die Chance, um ein paar dieser magischen Momente einzufangen. Und ja, ich habe mich diesmal strikt an meinen Neujahrsvorsatz für 2026 gehalten: Fotos im Querformat! (Wer mich kennt, weiß, dass ich sonst gerne mal zum Hochformat greife – aber heute war der Tag, um die Perspektive zu wechseln.)
Ein Spaziergang durch die gläserne Welt
Es war, als würde man durch eine andere Dimension laufen. Jeder Schritt knirschte unter den Füßen, jeder Ast glitzerte im fahlen Winterlicht. Die Welt wirkte „surreal“ – fast, als hätte jemand die Sättigung im Fotofilter auf Maximum gedreht. Doch nein, das war purer, ungeschönter Naturzauber.
Ich habe mich besonders an den kleinen Details erfreut: Ein einzelnes Blatt, das wie in Bernstein gefangen an einem Zweig hing. Ein Spinnennetz, das plötzlich wie ein filigranes Kristallgebilde aussah. Und dann diese Stille – als würde die ganze Welt den Atem anhalten, um das Kunstwerk nicht zu zerstören.
Die Fotogalerie: Eisige Schönheit im Querformat
Wie versprochen, gibt es heute eine kleine „Fotogalerie“ – außer der Reihe, aber bei diesem Wetter einfach ein Muss. Hier ein paar meiner Lieblingsmotive:
Warum Eisregen so besonders ist
Eisregen ist nicht nur schön anzusehen, er ist auch ein meteorologisches Phänomen, das gar nicht so häufig auftritt. Damit er entsteht, müssen verschiedene Wetterbedingungen perfekt zusammenpassen: Eine warme Luftschicht über einer kalten, gefrierende Regentropfen, die erst am Boden zu Eis erstarren. Das Ergebnis? Eine Landschaft, die aussieht, als hätte sie ein Künstler mit Glasur überzogen.
Und ja, ich gebe zu: Ich habe mich heute ein bisschen wie ein Entdecker gefühlt. Wer weiß, wie lange diese gläserne Pracht hält? Vielleicht ist sie morgen schon wieder verschwunden – und genau das macht sie so kostbar.
Fazit: Manchmal lohnt es sich, einfach rauszugehen
Heute war einer dieser Tage, an denen ich froh bin, nicht einfach drinnen geblieben zu sein. Manchmal schenkt uns die Natur unvergessliche Momente – wir müssen nur die Kamera schnappen und bereit sein, sie einzufangen. Und wer weiß, vielleicht inspiriert Euch dieser Post ja, bei nächster Gelegenheit selbst auf Fototour zu gehen. (Aber passt auf, dass ihr nicht ausrutscht – Eis ist schön, aber auch tückisch!)
In diesem Sinne: Bleibt warm, bleibt neugierig – und genießt die kleinen Wunder, die der Winter uns schenkt.
*P.S.: Habt ihr heute auch Eisregen bei Euch gehabt? Oder vielleicht sogar noch andere winterliche Überraschungen? Ich freue mich über Eure Geschichten in den Kommentaren!*

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